Richtfest der Wohnanlage Open House

März 2011:
Bürgersolarkraftwerke werben für ihre Sache

Richtfest Open House

Am 3. März hatten die Beteiligten des Projekts „Open House“ in Wilhelmsburg – die Stadtentwicklungsgesellschaft steg, die Baugenossenschaft Schanze eG, die Baugemeinschaft Schipperort sowie die Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG – zum Richtfest eingeladen. Für uns beginnt damit die heiße Phase für die Realisierung unserer dritten und bisher größten Solaranlage, und zwar auf dem Y-Dach des „open House“ in der Dierksstraße 1a-3.

Das Projekt umfasst insgesamt 44 Miet- und Eigentumswohnungen sowie einen Gemeinschaftsraum und bietet so rund 3.750 Quadratmeter Wohnfläche. Gemeinsam statt nebeneinander wohnen ist Anspruch der Kooperationspartner und künftigen Bewohner. Die Bewohner – Eigentümer und Mieter – haben sich für den Bau eines Plus-Energiehauses entschieden. Dieses Vorhaben soll mit unserer Anlage auf dem Dach realisiert werden.

Das moderne Heizsystem besteht aus zwei Blockheizkraftwerken, die über Kraft-Wärme-Kopplung Warmwasser und Strom erzeugen. Als Brennstoff wird ein hoher Anteil eines Biogases eingesetzt, das besonders umweltfreundlich ist. Das Haus wird durch hohe Dämmung der Wände, Dreifach-Verglasung der Fenster, Ausrichtung nach Süden und durch eine Lüftungsanlage, die mit Wärmerückgewinnung kombiniert ist, einen Passivhausstandard erreichen.

Innovativ ist der energetische Standard, ein „Passiv-Haus Plus“ mit aufgeständerter Photovoltaikanlage, das mehr Primärenergie erzeugt als die Bewohner benötigen werden. Die Bürger-Solarkraftwerke eG wollen das Dach – so, wie auch bei den beiden vorherigen Anlagen erfolgt – mit umweltfreundlichen Silizium-Modulen bestücken. Bis zum 30. Juni soll die Anlage an das Stromnetz angeschlossen werden.strong

Verschenken Sie Sonne

Weihnachten 2010
Die Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten finden, ein Genossenschaftsanteil ist ein gutes Geschenk!

Haben Sie schon einmal daran gedacht, Anteile an den Bürger-Solarkraftwerken Rosengarten eG zu verschenken? Und kann es ein sinnvolleres Geschenk geben als eine Investition in die Zukunft?

Wir planen, eine dritte Anlage auf einem Mehrfamilienhaus in Wilhelmsburg zu errichten. Das Projekt ist nur realisierbar mit der Unterstützung unserer Mitglieder und Freunde und wenn es gelingt, weitere Förderer zu gewinnen.

Ein Anteil hat einen Wert von 250 Euro. Das Prozedere ist denkbar einfach: Sie senden uns eine Mail an kontakt@buergersolarkraftwerke-rosengarten.de und geben uns an

a. Ihren Name und Ihre Adresse
b. den Namen der Person, die das Geschenk erhalten soll
c. die Anzahl der Anteile, die Sie verschenken wollen.

Überweisen Sie gleichzeitig den Euro-Betrag auf unser Konto bei der Volksbank Nordheide (Kontonummer 4000200, BLZ 240 603 00) – unter Angabe des Namens des Beschenkten und Ihres Namens. Nach Eingang des Betrages erhalten Sie umgehend den persönlichen Geschenkgutschein zusammen mit einer Beitrittserklärung.

Die Beitrittserklärung muss dann später vom Beschenkten fertig ausgefüllt und unterschrieben zurückgesandt werden, damit die Mitgliedschaft endgültig dokumentiert ist und wir die Mitgliedsurkunde ausstellen können. Sie selbst müssen nicht Mitglied sein, um Anteile unserer Genossenschaft verschenken zu können. … Aber denken Sie doch mal drüber nach!

Generalversammlung 2010

Juni 2010
Bürgersolarkraftwerke haben inzwischen zwei Anlagen realisiert

Bei der Generalversammlung ging der Vorsitzende Klaus-Meyer Greve insbesondere auf die Fertigstellung der zweiten Anlage ein, die das Jahr 2009 bestimmt hatte. Die Photovoltaik-Anlage in Marschacht wurde noch vor dem Jahreswechsel ans Netz gebracht und beim Energieversorger angemeldet. Sie speist damit auf Grundlage der im Dezember 2009 geltenden Einspeisevergütung Strom ein.

Steuerberater Detlev Bartz stellte den Jahresabschluss 2009 vor. Er ist gegenüber dem Jahresabschluss, der mit der Einladung zur GV versandt worden ist, noch geringfügig geändert worden. Die endgültige Version wird über Klaus Meyer-Greve an alle Mitglieder versendet.

In Aufsichtsrat und Vorstand gab es einen Personalwechsel. Magnus Granz zog sich aus dem Vorstand zurück, dafür wechselte Stefan Lübben vom AR in den Vorstand. Ansonsten standen turnusgemäße Wahlen zum Aufsichtsrat an: Nicht wieder kandidierten Monika Griefahn, Jörg Behrens und Gisela Mitransky. Neu kandidierten Jens Hansen, Petra Reinken, Jens Grube und Volkmar Block. Zur Wiederwahl standen Karina Kressel, Brigitte Somfleth, Helmut Unger und Silvia Ogiolda. In getrennter Abstimmung wurden jeweils einstimmig gewählt: Karina Kressel, Helmut Unger, Silvia Ogiolda, Brigitte Somfleth, Petra Reinken, Jens Grube, Volkmar Block und Jens Hansen. Sie stellen den neuen AR.

Der zweite Vorsitzende Stefan Lübben berichtete unter anderem über ein neues geplantes Projekt: Das Open House ist ein zukünftiges Bauprojekt am Ernst-August-Kanal in Wilhelmsburg, auf das wir unsere nächste Anlage bauen wollen. Es wird ein Gebäude in Y-Form, das von der Baugemeinschaft Schipperort, der Genossenschaften Schanze und der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH im Zuge der Internationalen Bauausstellung realisiert wird. Sie stellen die Dachfläche kostenlos zur Verfügung. An investitionssumme sind fast 200.000 Euro im Gespräch, aber auch die Aussicht, rund 64.800 kWh Strom pro Jahr ernten zu können.

Klaus Meyer-Greve erklärte, dass die Bürger-Solarkraftwerke bis Ende 2010 das nötige Kapital zusammentragen wollen, aber auch mit einer Fremdfinanzierung rechnen müssten. Er stellte eine Beispielrechnung von einer Fremdfinanzierung von 70 Prozent der Investitionssumme, also rund 140.000 Euro vor.

Trommeln für das „Open House“

Mai 2010
Erste Aktion zur Mitgliedergewinnung in Wilhelmsburg

Infostand auf einem Wochenmarkt in Wilhelmsburg

Gemeinsam mit der Genossenschaft „Schipperort“ haben wir auf Wochenmärkten in Wilhelmsburg bereits die Werbetrommel für unsere Photovoltaik-Anlage auf dem „Open House“ gerührt. Außerdem wurde das Projekt im Bürgerhaus Wilhelmsburg näher vorgestellt. Sowohl IBA-Vertreter als auch die zukünftigen Bewohner des Hauses, die am Bau Beteiligten und wir selbst stellten uns vor. Für Informationen über den Klimawandel sorgte der bekannte Klimaforscher Prof. Hartmut Graßl, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg. Einige Besucher zeichneten schon Anteile. Dafür ein großes Dankeschön!

Bürger-Solarkraftwerke stellen sich vor

Februar 2010
Infostand beim Tag der offenen Tür der IBA

Infostand auf dem IBA-Dock

Am Sonnabend, den 27.02.2010 fand die Vorstellung des neuen Projektes “Bürger-Solarkraftwerk Open House” statt. Unser Vorstand war mit einem Infostand beim Tag der offenen Tür im IBA – Dock dabei.

Bürger-Solarkraftwerke expandieren

Dezember 2009
Solarstrom kommt jetzt auch aus der Elbmarsch

Bau der Anlage in Marschacht

Die Genossenschaft „Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien zu errichten und zu betreiben. Das Kapital für diese Anlagen wird von interessierten Bürgern eingeworben, welche Mitglieder der Genossenschaft werden.

Nachdem 2007 auf dem Gemeindehaus der Thomaskirche in Klecken die erste Photovoltaikanlage der Genossenschaft in Betrieb genommen wurde und seitdem knapp 15.000 kWh Strom produziert hat, ist am 5.12.09 die zweite Anlage der Genossenschaft in der Samtgemeinde Elbmarsch installiert worden. Mit fast 26 kWp Leistung ist diese Anlage mehr als doppelt so groß wie die in Klecken. Sie soll über mindestens 20 Jahre je Jahr 23.000 kWh Strom produzieren.

Etliche der Genossenschaftsmitglieder, die ihr Geld für den Bau dieser Anlage in Sichtweite des Atomkraftwerkes Krümmel investiert haben, sehen in der Möglichkeit sich als Bürger an Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien zu beteiligen einen guten Weg, ihren Protest gegen die Atomkraft zum Ausdruck zu bringen. Einzelne Mitglieder sprachen schon im Vorfeld von einem Wahrzeichen des Widerstandes!

Als kleine, regional tätige Genossenschaft freut es uns, dass wir schon zwei Jahre nach unserer Gründung das Gemeindegebiet verlassen und eine deutlich größere Anlage realisieren konnten. Die Anlage befindet sich auf dem Dach der Sporthalle der Grundschule Marschacht, die Dachfläche ist von der Samtgemeinde für 20 Jahre gemietet und ist von der relativ viel befahrenen Elbuferstrasse aus gut sichtbar.

Protest gegen AKW Krümmel

Juni 2009
Vattenfall will Pannen-Raktor wieder anfahren / Solarier protestieren

Anti-Atom-Demo in Marschacht

Die Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten protestieren in einer Pressemitteilung gegen das Wiederanfahren des AKW Krümmel. Vattenfall plant, das AKW möglichst bald wieder anzufahren und versucht die Bevölkerung der umliegenden Orte mit Informationen zu beruhigen, die nur bedingt der Wahrheit entsprechen. Leider haben die Bürger nur sehr begrenzte Möglichkeiten, den Bau oder Betrieb eines AKW zu unterbinden. Die wirksamste Möglichkeit wäre sicherlich, diesen Strom einfach nicht zu kaufen und zu einem Anbieter von echtem Ökostrom zu wechseln. Eine zusätzliche Möglichkeit besteht darin, die Erzeugung von Ökostrom zu unterstützen und sich am Bau einer derartigen Anlage zu beteiligen.

Zurzeit ist eine Photovoltaik-Anlage als Zeichen gegen das AKW in Marschacht auf der Sporthalle an der Elbuferstraße in Vorbereitung. Jeder Bürger – egal, wo er wohnt – kann sich ab 250 Euro an der Anlage beteiligen. Bislang haben in den letzten sechs Wochen so viele Bürger Anteile an der Betreiber-Genossenschaft gezeichnet, dass die Anlage noch in diesem Sommer errichtet wird. So soll in Sichtweite vom AKW Krümmel ein Bürger-Solarkraftwerk entstehen.

Errichtet und betrieben wird die Anlage von einer Genossenschaft, welche sich zur Aufgabe gemacht hat, Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien zu errichten und diese mit vergleichsweise kleineren Kapitalbeträgen zu finanzieren, welche von engagierten Bürgern zusammengetragen werden. Bei Renditen von voraussichtlich etwa 3 Prozent (vor Steuern) hat so jeder die Möglichkeit, aktiv etwas für den Umweltschutz zu tun und Atomkraftwerke mittelfristig entbehrlich zu machen.

Infoveranstaltung in Marschachter Hof

Mai 2009
Bürgersolarkraftwerke werben für neue Anlage in Marschacht

Vortrag auf Info-Veranstaltung im Marschachter Hof

Die Bürgersolarkraftwerke hatten zu einer öffentlichen Infoveranstaltung zur Photovoltaikanlage auf der Sporthalle Marschacht im Marschachter Hof eingeladen. Nach einem Fachvortrag über die Notwendigkeit des Ausbaus der erneuerbaren Energien informierte der Vorstand über die konkreten Schritte zur Errichtung der Photovoltaikanlage in Marschacht. Zum jetzigen Zeitpunkt sind schon Anteile im Wert von insgesamt 43.000 Euro gezeichnet. Die Anlage könnte etwa 57.000 Euro kosten.

Solaranlage Klecken fertiggestellt

August 2008
Zweiter Teil geht ans Netz

Solaranlage auf dem Gemeindehaus in Klecken

Der zweite Teil der Solaranlage Klecken geht ans Netz. Damit produziert die vervollständigte Anlage umweltfreundlichen Solarstrom. Die Fertigstellung erfolgte schon vor einigen Monaten, doch die EWE hat den Anschluss verzögert.

Der erste Teil der Anlage ist im Dezember 2007 ans Netz gegangen.