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Günstiger Ökostrom für Mitglieder

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Regionale Energiegenossenschaften bieten grünen Regionalstromtarif im Landkreis Harburg an

Kooperation der Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG und der Elbe-Heide eG mit dem Energieversorger Grünstromwerk macht es möglich.

Ab sofort können Bewohner des Landkreises Harburg die Energiewende noch aktiver mitgestalten. Wer noch Strom aus Kohle- oder Atomenergie bezieht, hat jetzt eine neue Gelegenheit, grünen Strom zu bekommen – mit einem neuen Tarif: dem Regionalstrom Süderelbe.

Um einen regionalen Ökostromtarif für den Landkreis und den Süderelbe-Raum anbieten zu können, kooperieren wir und die Energiegenossenschaft Elbe-Heide eG aus Winsen mit dem Hamburger Ökostromanbieter Grünstromwerk.

Wer zum Regionalstrom Süderelbe Tarif des Energieversorgers Grünstromwerk wechselt, bekommt 100 Prozent Ökostrom – Wasser- und Windkraft aus Deutschland – und unterstützt gleichzeitig die beiden Genossenschaften vor Ort. Denn diese erhalten für jede Kilowattstunde, die aus dem Süderelbe-Tarif geliefert wird, eine Vergütung.
Mehr noch: Mitglieder der Genossenschaften profitieren bei einem Wechsel ihres Stromversorgers zu Grünstromwerk von einem verringerten Grundpreis. Grund genug, vorher noch schnell bei uns Mitglied zu werden!

Unser Vorstandsvorsitzender Norbert Stein sagt dazu: „Wir schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir bringen die Energiewende vor Ort voran und können unseren Mitgliedern ein konkurrenzfähiges Ökostrom-Angebot machen.“

Weitere Informationen zu dem neuen Regionaltarif Süderelbe gibt es im Internet unter www.gruenstromwerk.de.

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Naturstrom AG erhält Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Wir freuen uns mit und für die Naturstrom AG, die kürzlich den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten hat. Denn unser Kooperationspartner Grünstromwerk gehört zur Naturstrom AG – mit ihm bieten wir den Tarif „Regionalstrom Süderelbe“ an. Wer zum Regionalstrom-Süderelbe-Tarif des Energieversorgers Grünstromwerk wechselt, bekommt 100 Prozent Ökostrom – Wasser- und Windkraft aus Deutschland. Unsere Mitglied profitieren von einem verringerten Grundpreis. Wir als Genossenschaft erhalten für jede Kilowattstunde, die aus dem Süderelbe-Tarif geliefert wird, eine kleine Vergütung.

Was die Jury des Deutschen Nachhaltigkeispreises an der Naturstrom AG überzeugt hat, finden Sie hier:

https://www.naturstrom.de/ueber-uns/presse/news-detail/deutscher-nachhaltigkeitspreis-naturstrom-ag-gehoert-zu-den-fuenf-nachhaltigsten-marken-deutschl/

Generalversammlung 2016

Unsere Mitglieder der Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten können sich auf die Ausschüttung einer Rendite freuen – das ist das vielleicht wichtigste Ergebnis der Generalversammlung vom 15. Juni in Nenndorf. Nachdem die Versammlung sich im vergangenen Jahr gegen eine Ausschüttung entschied, erhalten die Mitglieder nun eine Rendite von etwa sieben Prozent. Der genaue Prozentsatz wird noch ermittelt.

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Der Vorsitzende des Vorstands, Norbert Stein, berichtete über die Aktivitäten im abgelaufenen Geschäftsjahr. Er machte deutlich, dass die Verfolgung des ureigensten Geschäftszwecks – dem Bau und Betrieb von Photovoltaikanlagen – sehr unwirtschaftlich geworden ist. Die neuen Gesetze zu Einspeisevergütung und Energiewende machen gerade kleinen Gesellschaften ein Bestehen im Markt unmöglich. Die Energiewende „von unten“ durch Bürgerengagement ist damit insgesamt ins Stocken geraten.

Auf diese erschwerte Gesetzeslage haben die Bürger-Solarkraftwerke mit einer Satzungsänderung reagiert, die die Geschäftsfelder deutlich breiter fasst. Aufgenommen wurden unter anderem die Möglichkeiten, Energiespeicherung und Energieeffizienz-Einrichtungen anzubieten. Damit hoffen die Vorstandsmitglieder mittelfristig, in neue Geschäftsfelder vordringen zu können. Die neue Satzung, die zudem eine Fülle von Aktualisierungen und Präzisierungen enthält, wurde von den anwesenden Genossenschaftsmitgliedern einstimmig beschlossen.

Die Mitglieder waren sehr angetan von der neuen Kooperation mit dem Grünstromwerk, das nachhaltig erzeugten Strom aus Wind- und Wasserkraft zu günstigen Preisen anbietet. Genossenschaftsmitglieder erhalten einen besonderen Bonus. Auch die Genossenschaft profitiert von dieser Zusammenarbeit.

Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden die vier Mitglieder, die turnusmäßig ausgeschieden wären, weiter in ihren Ämtern bestätigt. So bleibt Helmut Unger stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Silvia Ogiolda, Michael Frauz und Jens Hansen, der die Genossenschaft 2007 mit gründete und dem Aufsichtsrat vorsitzt, wurden ebenfalls bestätigt.
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Der neue und alte Aufsichtsrat der Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten setzt sich zusammen aus (v.l.) Jens Hansen, Volkmar Block, Silvia Ogiolda (alle Rosengarten), Jens Grube (Elbmarsch), Ingrid Greiner (Hamburg), Helmut Unger (Rosengarten) und Michael Frauz (Hamburg). Es fehlt Tomas Biermann-Kojnov (Lüneburg).

Kleine Bürger-Energiegenossenschaften chancenlos

Einerseits will das Bundeswirtschaftsministerium die Vielzahl der Ökostrom-Anbieter erhalten, andererseits plant die Bundesregierung Änderungen, die nach Aussage des Chefs des Bündnisses Bürgerenergie [Das Bündnis Bürgerenergie ist ein Zusammenschluss von über 100 Genossenschaften und anderen Gesellschaften, Unternehmen und Einzelpersonen.], Thomas Banning, zu einem Sterben kleiner Anbieter führen wird.

Politiker aller Parteien engagieren sich für die dezentrale Energieversorgung und für Bürgergenossenschaften, doch die Regierung stützt in erster Linie die großen Konzerne wie Eon, RWE und Co. „Wir haben beim Strom Überkapazitäten, und die Konzerne haben zu lange auf Kohle und Atom gesetzt. Sie verlieren Umsatz, müssten eigentlich noch schneller Kraftwerke stilllegen, und die Regierung eilt ihnen zu Hilfe.“ sagt Banning in der Frankfurter Rundschau.

Das Wirtschaftministerium will weg von festen Stromvergütungen. Auch sollen bei neuen Ökostrom-Projekten Ausschreibungen Pflicht werden, um durch Billiganbieter die Kosten senken zu können. Doch kleine Genossenschaften können es sich nicht in einen solchen Wettbewerb mit Großkonzernen begeben, da ihnen bei diesem Verfahren erhebliche Vorlaufkosten entstehen, die sie nicht einfach wegstecken können. Bei Test-Ausschreibungen für Solarkraftwerke hat laut Banning kein einziger von den kleineren Anbietern einen Zuschlag bekommen.
Diese geplanten Maßnahmen machen die dezentralen Stromgewinnung kaputt. Die Großkonzerne sind laut Banning weiterhin wichtig, aber sie sollten sich auf Großprojekte wie Offshore-Windparks konzentrieren.

Das Bündnis Bürgerenergie setzt sich dafür ein, dass nur größere Anlagen über 10 Megawatt Leistung ausgeschrieben werden müssen und kleinere Anlagen weiterhin eine möglichst niedrige, aber fest kalkulierbare Vergütung erhalten.
Quelle: Frankfurter Rundschau vom 24.09.2015

Runder Tisch mit Energiegenossenschaften aus der Metropolregion Hamburg

Im Oktober kamen auf Einladung der Elbe Heide eG fünf Bürger-Energiegenossenschaften aus den Landkreisen Harburg, Stade, Hamburg und Lüneburg zusammen, um über eine gemeinsame Vernetzungsplattform zu beratschlagen. Die Energiegenossenschaften aus dem Großraum Hamburg möchten zukünftig ihre Zusammenarbeit intensivieren und auch gemeinsam Projekte entwickeln. Durch die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist es für Energiegenossenschaften zunehmend schwerer […]

Vorstand stellt sich neu auf

23.09.2014: Personeller Wechsel bei den Bürger-Solarkraftwerken Rosengarten

Die Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten haben in diesem Jahr die Weichen für ihre Arbeit neu gestellt. Nachdem der langjährige Vorsitzende Klaus Meyer-Greve aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand ausgeschieden ist, übernimmt Norbert Stein die Spitze der Energiegenossenschaft. Stefan Lübben – wie Stein bereits seit einigen Jahren im Vorstand aktiv – ist sein Stellvertreter. Neu in das Gremium berief der Aufsichtsrat im Juli Petra Reinken aus dem Landkreis Heidekreis. Sie war bereits einmal bei den Genossen aktiv, hatte sich aber vorübergehend zurückgezogen.

Nun wollen die Verfechter der Energiewende trotz der schwieriger gewordenen politi­schen Bedingungen weiter daran arbeiten, den Anteil von Sonnenstrom im Energie­mix zu erhöhen. Sie suchen dafür besonders nach geeigneten Dächern ab 200 Quadratmetern Fläche in der Metropolregion Hamburg und angrenzenden Regionen. Wichtig ist, dass derjenige, der das Dach zur Verfügung stellt, auch Bedarf an Strom hat – möglichst ganzjährig und auch in der Mittagszeit. Ein Supermarkt, Landwirt, Sportverein, eine Schule oder ähnliches kommen in Frage. Auch über die Auswei­tung des Geschäftsfeldes auf Windstrom oder den Betrieb von Blockheizkraftwerken wird nachgedacht. Die Energiegenossenschaft erzeugt bisher Strom mit Photovol­taik-Anlagen in Klecken, Marschacht, Wilhelmsburg, Buchholz und – in einem Koope­rationsprojekt mit den dortigen Zukunftsgenossen – in Lüneburg.

Der Wechsel im Vorstand bedeutet auch, dass die Bürger-Solarkraftwerke nun unter einer neuen Adresse zu erreichen sind. Es wurde ein Postfach in Buchholz einge­richtet. Die Adresse lautet ab sofort: Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG, Post­fach 1132, 21231 Buchholz. Der Vorsitzende Norbert Stein ist darüber hinaus unter der Telefonnummer (04181) 98590 oder per E-Mail an kontakt@buergersolarkraftwerke-rosengarten.de erreichbar.