Generalversammlung 2018

Die Genossenschaft Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten – kurz: Rosengartenenergie – hat sich personell verstärkt. Und zwar mit Peter van der Reest als neuem Aufsichtsratsmitglied. Bei der Generalversammlung am 29. Mai in Nenndorf wählten die anwesenden Mitglieder außerdem die zur Wiederwahl stehenden Jens Hansen, Helmut Unger und Michael Frauz erneut in das Aufsichtsgremium. Peter van der Reest (r.) verstärkt den Aufsichtsrat der Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten. Helmut Unger, Michel Frauz und Jens Hansen (v.l.) wurden wieder gewählt.

Da die Genossenschaft bereits vor einigen Monaten mit Silvia Ogiolda und Dr. Horst Rudolf auch zwei hoch qualifizierte neue Vorstandsmitglieder hinzugewinnen konnte, ist sie personell nun gut aufgestellt. Alle Gremiumsmitglieder arbeiten ehrenamtlich und widmen einen spürbaren Anteil ihrer Freizeit der guten Sache. Für Sonderaktionen sind immer Aktive willkommen.
Die neuesten Vorstandsmitglieder Horst Rudolph und Silvia Ogiolda präsentieren das Logo der Genossenschaft.

Die Mitglieder der Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten können sich in diesem Jahr auf eine Ausschüttung freuen. Sie wird vier Prozent betragen.

Trotz der dank des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) für Bürger-Energiegesellschaften schwierigen Rahmenbedingungen werden die Bürger-Solarkraftwerke in diesem Jahr eine neue Photovoltaikanlage bauen können. Sie soll auf dem Dach der noch zu errichtenden Sport- und Boulderhalle des Sportvereins Blau-Weiss Buchholz Sonnenstrom produzieren. Dafür ist der Vertrag der beiden Partner unter Dach und Fach. Der Verein und die Genossenschaft haben 2013 bereits ein gemeinsames Projekt auf dem Dach des Sportzentrums verwirklicht.

Erstmalig hat auch die Kooperation mit Grünstromwerk, einer hundertprozentigen Tochter des Ökostrompioniers Naturstrom, einen kleinen Betrag in die Kasse der Rosengartener Genossenschaft gespült.

Grünstromwerk bietet nachhaltig erzeugten Strom aus Wind- und Wasserkraft zu günstigen Preisen an. Die Solarier profitieren hier von dem Strom, den Grünstromwerk in der Region verkauft.

Mehr noch: Wer Genossenschaftsmitglied ist oder wird und zu dem Regionalstromtarif Süderelbe von Grünstromwerk wechselt, erhält dort einen besonderen Bonus. Insgesamt sind aber in allererster Linie Klima, Umwelt und die Gesundheit der Menschen die großen Gewinner bei jeder Kilowattstunde, die nicht aus Kohle- oder Atomstrom gewonnen wird. In diesem Sinne wollen die Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten auch in Zukunft an der Energiewende mitwirken – und freuen sich über neue Mitglieder und Mitstreiter.